{Bericht} 1. Food Blog Day in Wien

Ich durfte vergangenen Samstag einen wunderbaren Tag im „Park Hyatt Vienna“ beim 1. Food Blog Day in Wien verbringen.
Ich muss gestehen, ich hätte gar nicht mitbekommen, dass er statt findet, doch da hatte ich plötzlich eine Einladung per E-Mail auf meinem Handy und ich habe mich riesig gefreut! Für mich war sofort klar, dass ich teilnehmen werde.

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Die Location war für das Event sehr passend. Einfach so, wäre ich wahrscheinlich nie in das Hotel gekommen (nicht so meine Preisklasse :-D) aber ich habe mich schon gefreut darauf und war  gespannt, was mich da so erwarten wird, vor allem auch, wie es so innen aussieht. Sehr gehoben und edel.

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Sie hatten viele, tolle Partner an ihrer Seite und man konnte sehr viele Workshops belegen. Anfangs war ein Vortrag über Möglichkeiten seinen Blog im Netz zu präsentieren. Da lernte ich auch einige neue Dinge kennen, die ich bis jetzt noch nie gehört hatte. Aber ich muss gestehen, ich bin etwas „oldschool“, was so Dinge angeht, bin da eher klassisch😀.
Ich war bei dem „Meet & Greet“ mit „Burda Home“ und habe dadurch einen kleinen Einblick in die Welt des Gestaltens eines Food Magazins erhalten, was sehr spannend war.

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Der Austausch mit den Bloggerkolleginnen war sehr interessant und ich traf sogar Bloggerinnen von mir bekannten Blogs, u.a. die liebe Marlene von „Fräulein Cupcake“ und Claudia von „whatbakesmesmile“. Jetzt habe ich zu manchen Blogs auch ein Gesicht, das ist toll😉
Generell war das Event sehr gut organisiert und die Verpflegung war echt super – es gab immer zu trinken und zu futtern.

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Ein großes DANKE an die Veranstalter von „foodblogday“ und an ihre Partner! Es war ein sehr schöner und gelungener Tag.

 

Fruchtig, saftig und schnell gerührt: Zwetschgenkuchen

Überall findet man sie momentan, die guten, saftigen Zwetschgen!
Es ist gar nicht so einfach, richtig gute zu bekommen, da sie meistens noch ziemlich unreif im Supermarkt aber auch teilweise bei den Obst- und Gemüseständen herumliegen. Doch diesmal hatte ich Glück und da musste ich wirklich darauf achten, dass sie nicht zu matschig werden und gestern war es dann so weit, die Zwetschgen haben schon förmlich danach geschrien, verarbeitet zu werden😉
Dieses Rezept ist echt ein „Last Minute“ Rezept. Also, wenn ihr schnell mal einen Kuchen mit Obst auf den Tisch stellen wollt, ist dieser perfekt dafür. Er ist sehr saftig und flaumig. Ihr könnt jede beliebige Obstsorte in den Teig hineindrücken, schmeckt auf alle Fälle!

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Zutaten:
2 Tassen Mehl
1 Tasse sehr weiche Butter
2 Eier
3/4 Tasse Zucker
1 Pkg. Backpulver
1 Tasse Milch
13-14 Zwetschgen
Prise Zimt

Zubereitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ich hatte Papierbackformen. Wenn ihr eine andere Form nehmt, legt sie mit Backpapier aus oder fettet sie.
Zwetschgen waschen, trocken tupfen und entkernen.
Die Zutaten sollten alle Zimmertemperatur haben. Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer 3-4 Minuten rühren. Die 1. Minute auf mittlerer Stufe mixen und dann auf höchster Stufe. Ein glatter, cremiger Teig sollte entstehen. In die Form füllen und mit den Zwetschgen belegen, die Schnittfläche zeigt nach oben. Mit etwas Zimt bestreuen und ca. 30-35 Minuten backen, danach auskühlen lassen.

Einen wunderbaren Start in die Woche!

Natürlich und sündig gut: Mandel-Erdnuss Mini Gugl

Trotz der vielen Stunden in der Küche mit Butter, Zucker, Weißmehl etc., aus denen übrigens vorzügliche Werke entstehen😉, haben einige von euch bestimmt schon mitbekommen, dass mir eine ausgewogene und vielseitige Ernährung sehr wichtig ist und ich viel Wert darauf lege. Und natürlich auch viiieel Bewegung, ich liebe es mich auszupowern, yeah!!
So bin ich immer auf der „Suche“ nach Neuem bzw. mir Unbekanntem und experimentiere sehr oft herum.
Ich mag das sehr, wenn man aus ganz natürlichen Zutaten tolles Naschwerk zaubert, ohne großartigem Aufwand und vor allem meist ohne backen.
Ich bin ja Fan von den Energiekugeln, immer wieder mache ich welche, in den unterschiedlichsten Kreationen (die könnte ich euch eigentlich auch mal präsentieren ;)). Mich packt ja auch ab und an der Heißhunger, vor allem am Nachmittag, nach der Arbeit und da finde ich solche Dinge super praktisch. Bevor ich mir kiloweise irgendwelches Zeug hineinstopfe, greife ich lieber zu einer Energiekugel oder vielleicht auch einer zweiten, die auch süß ist und mit hochwertigen Zutaten ausgestattet ist. Der Heißhunger ist gestillt und noch dazu profitiert der Körper davon.
Die letzten Tage habe ich wieder ein bisschen im Netz gestöbert und bin auf diesen Blog gestoßen, Angela hat da echt gute Sachen auf ihrer Seite. Unter anderem habe ich das Rezept für die „Raw almond butter cups“ entdeckt.
Meine Gugls sind nicht ganz nach dem Rezept aber ich kann euch eines sagen, sie sind der Hammer!!! Auch meine Verkoster/innen waren total begeistert. Sie schmecken sündig gut!! Man glaubt nicht, dass da nur gute Sachen drin stecken, wirklich der Wahnsinn!!
Auf gehts, meine Lieben!

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Zutaten:
Für den „Teig“:
1 Tasse (ca. 200ml) gemahlene Haferflocken
3/4 Tasse gemahlene Mandeln
2 EL Erdnussbutter
2 EL Kokosöl
2 EL Ahornsirup
Prise Zimt
Prise Salz
Für die Schokolade:
3 EL Kokosöl
2 EL Ahornsirup
2 gehäufte EL Kakaopulver
Prise Salz

Zubereitung:
Kokosöl schmelzen und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel verkneten. Es soll eine kompakte, formbare Masse entstehen. Wenn sie zu matschig ist, dann noch etwas Haferflocken oder Mandeln dazu geben. Wenn die Masse zu trocken ist noch etwas Kokosöl oder Erdnussbutter dazu geben.
Die Masse in eine Silikonform drücken oder in eine mit Backpapier ausgelegte Form.
Für die Schokolade alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Auf die Haferflocken-Mandel Masse streichen und für ca. 45 Minuten tiefkühlen. Danach aus der Form geben und zum Aufbewahren in eine luftdichte Dose in den Kühlschrank stellen.
Direkt gekühlt sind sie kompakt und schmecken super. Wenn man sie etwas draußen stehen lässt, werden sie weicher, da schmecken sie dann noch sündiger😉

Genießt sie!

 

Fluffiger, sommerlicher Beerenkuchen

Auch weiterhin hat unser Backofen „Sommerschlaf“, das heißt aber nicht, wie ich letzten Sommer dachte (das hat mich ganz fertig gemacht), dass ich mir das Backen verwehren muss.
Ich weiß nicht, wie es euch da geht aber ich werde etwas unrund, wenn ich nicht, wie gewohnt meine Köstlichkeiten nach und nach ins Rohr schieben kann. Können schon aber es bringt ja auch nicht wirklich viel, wenn der Teig dann in der Form und im Rohr liegt und nicht gebacken wird😀
Andere wundern sich jetzt vielleicht, wieso ich nicht backe aber wenn es in der Wohnküche schon 27/28 Grad hat und man dann noch das Backrohr anschmeißt, neeein, man muss die 30er Marke in der Wohnung nicht herausfordern!
Dass ich auf nichts verzichten muss, zeigt der tolle, saftige Marillenkuchen. Der Gasgrill ist ein Multitalent, das muss ich schon sagen!
Anfangs war ich bezüglich der Temperatur etwas skeptisch und ob man hier direkt oder indirekt grillt. Aber ich hab mich etwas schlau gemacht und jetzt gehts dahin.
Die Beerensaison geht ja bald zu Ende, das muss ich noch nutzen.
In meiner Vorstellung sah ich einen flachen, fluffigen Kuchen mit Beeren, der eine feine Zitronen- oder Limettennote hat. Mhmmm, und genau so ist er geworden. Da hab ich eine ganz große Freude damit! Nehmt euch ein Stück und genießt die schönen Tage!

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Zutaten:
220g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
Prise Salz
150g weiche Butter
100g Zucker
3 Eier
200g Naturjoghurt
Saft von 1 Limette
100g Himbeeren
100g Heidelbeeren

Zubereitung:
Gasgrill auf 150 Grad indirekter Hitze vorheizen. Beeren waschen, trocken tupfen.
Tarteform mit etwas Butter fetten und mit Mehl bestauben.
Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Zucker mit dem Handmixer in einer Schüssel cremig rühren, Eier zufügen und weiterrühren. Unter Rühren das Joghurt und den Limettensaft dazu geben. Mehl portionsweise unterrühren. In die Form geben, glatt streichen und die Beeren auf den Teig geben und mit der Hand etwas hineindrücken.
Auf den Grill stellen und ca. 40 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.
Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ca. 35 Minuten backen.

Lasst es euch gut gehen!

Online-Umfrage

Hallo meine Lieben,

Manuela schreibt derzeit an ihrer Masterarbeit zu dem Thema „Nutzungsmotive der Leserinnen und Leser von Food-Blogs in Österreich“. Dazu hat sie einen Fragebogen erstellt, der online zu beantworten wäre.
Ihr würdet sie damit sehr unterstützen, wenn ihr an der Umfrage teilnehmt, ich habe es bereits getan😉

Hier findet ihr die Umfrage.

Ein wunderbares Wochenende!

 

{Ohne backen} Zum Löffeln: Schoko Cheesecake mit Himbeeren im Glas

Schokolade und Beeren passen toll zusammen, wie findet ihr das? Vor allem dunkle Schokolade und Himbeeren – dieser etwas herbere Geschmack mit den süßen, leicht säuerlichen Himbeeren, eine feine Sache!
Ein Cheesecake ohne backen und zum Löffeln? JAA!
Super schnell zubereitet und ich finde, es hat ganz einfach etwas, wenn man so vor sich hin aus dem Gläschen löffelt.
Wir feiern den Sommer!

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Zutaten:
250ml Schlagobers
175g Frischkäse
3 EL Zucker
75g dunkle Schokolade
1 Schuss Rum
150g Himbeeren
Saft 1/2 Zitrone
ev. noch einige Himbeeren zum Verzieren

Zubereitung:
Himbeeren waschen, trocken tupfen, mit einer Gabel etwas zerdrücken und mit dem Zitronensaft vermischen.
Schlagobers und 1 EL Zucker in einer Schüssel mit dem Handmixer steif schlagen.
Schokolade im Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen, mit dem Frischkäse, dem Rum und den restlichen 2 EL Zucker in einer Schüssel zu einer glatten Masse rühren, bis auf 5  EL Schlagobers unterheben.
Schokocreme in Gläser füllen, die zerdrückten Himbeeren auf die Creme geben und mit dem Schlagobers toppen. Ev. noch mit Himbeeren verzieren.

Schönen Sonntag!